Patientengeschichten
Mit Ihrer Reiseübelkeit sind Sie nicht alleine. Hier finden Sie inspirierende Geschichten fiktiver Weltenbummler, Tausendsassas und Familienmanager, die wie Sie ihr Leben trotz Reiseübelkeit meistern.
Nicole, Ida und Torsten
Ich bin Nicole, 47 Jahre alt. Gemeinsam mit meinem Mann Torsten und meiner 12-jährigen Tochter Ida führe ich ein aktives Leben – gemeinsame Klettertouren und Kajakfahrten gehören genauso dazu wie ausgiebige Grillparties und natürlich Reisen um die ganze Welt.
Dabei hält uns nur eines auf: Ida leidet unter starker Reiseübelkeit. Ob im Auto, Flugzeug oder auf dem Schiff - immer müssen wir auf das Schlimmste vorbereitet sein.
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Aber davon lasse ich mich nicht entmutigen! Als Familienmanagerin informiere ich mich gründlich, spreche mit dem Kinderarzt und beziehe auch Ida mit ein. Gemeinsam finden wir heraus, welche Präparate bei Bedarf helfen können – natürlich nur in Rücksprache mit dem Arzt.
Daneben setze ich auf bewährte Hausmittel und kleine Routinen: Ingwer, beruhigende Tees und ausreichend Wasser gehören nun immer ins Reisegepäck. Für Ablenkung sorgen Lieblingshörspiele, kleine Spiele und gemeinsame Entspannungsübungen, die Ida beruhigen. So wird jede Reise ein Stück entspannter – und das Abenteuer kann für uns alle wieder weitergehen.
Markus
Auch mit meinen gestandenen 43 Jahren rede ich ungern über Wehwehchen. Ehrlich gesagt erwarte ich von meinem Körper dasselbe wie von meinem Auto oder Laptop: Er soll einfach funktionieren, damit ich mich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren kann.
Als internationaler Vertriebsleiter in einem Maschinenbauunternehmen habe ich genug um die Ohren – ständig auf Reisen, Termine, Verhandlungen. Doch auf meinen letzten Fernflügen nach Hongkong und Singapur bekam ich plötzlich Probleme: Mir wurde übel, und in Kombination mit dem Jetlag war das kein guter Start in wichtige Vertragsgespräche.
Zuerst habe ich das ignoriert – „Wird schon wieder“, dachte ich. Aber als es immer schlimmer wurde, sprach ich schließlich mit einem Kollegen darüber. Zu meiner Überraschung erzählte er mir, dass er seit Jahren mit Reiseübelkeit kämpft – und sie inzwischen gut im Griff hat. Sein Tipp: ein renommierter Internist, der auf solche Beschwerden spezialisiert ist.
Ich nahm mir also ein Herz und vereinbarte einen Termin. Und was soll ich sagen? Heute reise ich wieder entspannt. Die Behandlung ist unkompliziert, diskret und lässt sich problemlos in meinen Alltag integrieren – genau so, wie ich es mir wünsche.
Beate
Ich liebe das Leben – und das Meer. Seit meine Kinder aus dem Haus sind und ich mich nach vielen Berufsjahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet habe, habe ich endlich Zeit, meinen Traum zu leben: die Welt zu entdecken.
Für mich bedeuten Kreuzfahrten Freiheit und Lebensqualität. Ich liebe das Gefühl, morgens in einem neuen Hafen aufzuwachen – jedes Mal ein kleines Abenteuer. Doch leider macht mir die Seekrankheit dabei immer wieder einen Strich durch die Rechnung.
Zum Glück kenne ich inzwischen die Schiffsärztin auf „meinem“ Kreuzfahrtschiff recht gut und halte mich an ihre Tipps. Manchmal hilft es schon, bei gutem Wetter in der Mitte des Decks meine Atemübungen zu machen und den Blick ruhig auf den Horizont zu richten.
Bevor ich aufbreche, informiere ich mich immer über den Wetterbericht und die Reiseroute – wo wir Zwischenstopps machen und wie lange wir auf See sein werden. In Absprache mit der Schiffsärztin plane ich meine kleine Reiseapotheke: mit Hausmitteln, meinem Lieblingshörbuch und den Präparaten, die sie mir empfiehlt oder verschreibt.
So kann ich jede Reise genießen – mit Weitblick, Gelassenheit und der Freude darauf, was hinter dem nächsten Horizont wartet.